First Responder. Digital Forensics and Incident Response.

Für alle, die im Ernstfall zuerst handeln müssen, bevor Forensiker übernehmen. Der Workshop zeigt, welche Informationen, Spuren und Entscheidungen in den ersten Minuten wichtig sind, damit eine spätere forensische Analyse überhaupt sinnvoll möglich ist.

Kein Lab erforderlich. Keine Infrastruktur-Hürde. Artefakte und Szenarien aus echten DFIR-Einsätzen. Trainiert werden Entscheidungen unter Zeitdruck, nicht nur Wissen.

Workshop-Details
Format
2-Tages-Workshop
Datum
28.10.2026 27.01.2027
Durchführung
Remote
Dauer
2 × 8 Stunden
Teilnehmer
12 max
Inhouse
Auf Anfrage
Trainer
IR-Practitioner
1.490 €,- pro Person netto · kein Lab erforderlich

Was in den ersten 60 Minuten alles schiefgeht.

IT-Teams reagieren ohne Training falsch – nicht aus Inkompetenz, sondern weil niemand diese Entscheidungen je unter echtem Zeitdruck geübt hat.

Kein Sicherungskonzept

Beweise werden vernichtet, bevor sie gesichert wurden – durch Neustart, Scan oder Isolation.

Fehlende Angreiferperspektive

Wer nicht weiß, wie Angreifer vorgehen, erkennt keine Spuren und sichert das Falsche zuerst.

Unklare Entscheidungen

Isolation jetzt oder Monitoring? Konto sperren oder beobachten? Ohne Training: Bauchgefühl.

Externe Forensik kommt zu spät

4–8 Stunden Anreise. Was vorher passiert – oder falsch gemacht wird – bestimmt den Ausgang.

Für alle, die im Ernstfall zuerst handeln müssen.

Nicht für Einsteiger. Nicht für erfahrene Forensiker. Sondern für die Personen, die als erste vor dem Problem sitzen, bevor externe Unterstützung eintrifft.

 

👤

IT-Administratoren mit Sicherheitsverantwortung

Verantwortlich für Systeme, aber selten auf den Ernstfall vorbereitet. Der Workshop schließt diese Lücke.

 

🛡️

SOC-Analysten Level 1 / 2

Grundverständnis vorhanden, aber fehlende Praxis im strukturierten Erstkontakt mit einem Vorfall unter Zeitdruck.

 

🏳️

Interne Security-Verantwortliche & Incident Manager

Zuständig für Koordination im Ernstfall: Brauchen klare Prozesse, Rollenklarheit und Entscheidungsgrundlagen.

 

⚠️

Nicht geeignet für: Einsteiger ohne Systemverantwortung · erfahrene Forensiker mit etabliertem IR-Prozess · Pentester (→ ProSec Networks Portfolio) · Geschäftsführung ohne IT-Hintergrund.

Fünf Blöcke. Zwei Tage. Ein roter Faden.

Die Reihenfolge ist didaktisch begründet: Erst sichern, dann analysieren, dann entscheiden. Nicht umgekehrt. Tag 1 legt die Grundlagen und führt durch die erste Simulation. Tag 2 erhöht Komplexität und Rollenteilung.

  • Vorfall vs. IT-Problem: Wie unterscheide ich, was wirklich passiert?
  • Eskalationslogik und interne Meldewege: Wer muss wann informiert werden?
  • NIS-2 Meldepflichten: 24h-Erstmeldung, 72h-Vollmeldung – was das in der Praxis bedeutet
  • Out-of-Band-Kommunikation: warum normale Firmen-Kanäle im Incident tabu sind
  • Flüchtigkeitshierarchie: Was ist sofort weg, was bleibt und warum die Reihenfolge alles entscheidet
  • RAM-Dump erstellen: DumpIt und WinPmem in der Praxis
  • Netzwerkverbindungen sichern (netstat-Snapshot) bevor isoliert wird
  • Windows Event Logs exportieren: Security, System, Application – welche Logs wann relevant sind
  • Chain of Custody: Wer hat was wann gesichert, auf welchem Medium, mit welchem Hash
  • EDR-Alerts bewerten: was ist ein False Positive, was ist real?
  • Lateral Movement in Windows Event Logs erkennen (4624, 4648, 4768/4769, 4776)
  • Live-Demo: kompromittiertes System – was sieht der Admin als erstes?
  • Containment-Entscheidung: Isolation vs. Monitoring – wann was und warum
  • AD-Konto sperren vs. Passwort ändern: Das Kerberos-Problem verstehen
  • Incident Simulation I: erster Durchlauf unter Zeitdruck, Fehler machen dürfen
 
 
  • Zweite Simulation: mehrere Systeme gleichzeitig, erhöhter Zeitdruck, Rollenteilung im Team
  • Incident Lead, Beweissicherung, Kommunikation, Management-Liaison – wer macht was
  • Parallele Vorfälle koordinieren: Priorisierung ohne Informationssilos
  • Externe Forensik vorbereiten: was ProSec braucht, wenn sie ankommen
  • Incident Report schreiben: was rein muss, was nicht
  • Management in 3 Minuten briefen: Lage, Maßnahmen, Risiko, Empfehlung – ohne Fachbegriffe
  • Lessons Learned und BSI-Meldung: was dokumentiert werden muss
  • Die 5 häufigsten Fehler als Fallbeispiele: Entscheidungsanalyse, nicht Fehlerliste
  • Persönlicher Aktionsplan: 3 sofort umsetzbare Maßnahmen, erarbeitet im Plenum

Praxis vor Akademik.

Was uns unterscheidet, ist nicht das Format. Es ist, was unsere Trainer letzte Woche gemacht haben.

Offensive Security ist Teil unserer DNA. Wir verstehen, wie Angreifer denken und handeln. Deshalb vermitteln wir Verteidigung nicht aus dem Lehrbuch, sondern aus echter Projekterfahrung.

Der Workshop wird von Praktikern aus dem ProSec-Defense-Projektgeschäft durchgeführt. Die Szenarien basieren auf echten DFIR-Einsätzen – anonymisiert, aber real.

Aktive Incident Responder

Keine Akademiker. Trainer, die das selbst regelmäßig tun und wissen, welche Spuren Angreifer hinterlassen und warum bestimmte Entscheidungen fatal sind.

Echte Artefakte aus DFIR-Einsätzen

Die Szenarien im Workshop basieren auf anonymisierten Cases aus realen ProSec-Einsätzen. Kein konstruiertes Lehr-Szenario sondern das, was in der Praxis tatsächlich vorkommt.

Direkte Übertragbarkeit

Teilnehmende verlassen den Workshop mit einer klaren Handlungslogik – ohne externe Beauftragung für jeden Folgeschritt.

Die 5 häufigsten Fehler in den ersten 60 Minuten.

Kein konstruiertes Szenario. Jeder dieser Fehler hat in einem echten Incident Konsequenzen gehabt. Nicht weil IT-Teams inkompetent sind, sondern weil niemand diese Situation je unter echtem Zeitdruck geübt hat.

1

Server neu starten

„Dann geht’s bestimmt wieder.“ RAM-Daten, laufende Prozesse und aktive Netzwerkverbindungen sind damit unwiederbringlich weg.

→ Alle flüchtigen Beweise vernichtet. Forensische Analyse stark eingeschränkt.

2

Antivirusscan starten

Verändert Timestamps auf betroffenen Dateien und kann Artefakte überschreiben. Forensisch wertlos danach.

→ Timestamps verfälscht. Vor Gericht und bei der Versicherung nicht verwertbar.

3

Passwort ändern statt Konto sperren

Das Kerberos-Ticket des Angreifers kann noch Stunden weiter laufen. Das Konto ist gesperrt, aber der Angreifer ist noch drin.

→ Angreifer behält Zugriff. Keine echte Eindämmung trotz Passwortänderung.

4

Screenshots statt forensische Images

Screenshots beweisen nichts – weder vor Gericht noch bei der Versicherung. Chain of Custody beginnt beim ersten Handgriff.

→ Kein Beweiswert. Versicherung und Strafverfolgung können nicht darauf aufbauen.

5

Über Teams oder Firmen-Slack koordinieren

Wenn die Infrastruktur kompromittiert ist, liest der Angreifer möglicherweise mit – inklusive eurer Reaktionsstrategie.

→ Angreifer informiert über eure Reaktion. Out-of-Band-Kommunikation ist kein Luxus.

Zwei Formate. Ein Curriculum.

Beide Formate teilen dieselbe Inhaltsstruktur. Der Unterschied liegt im Kontext, nicht im Inhalt.

Inhouse beim Kunden

Auf Anfrage · individuell planbar
Auf Anfrage
  • ProSec kommt zu euch. Besonders sinnvoll als Folgeformat nach einem Pentest oder AD-Assessment: Die Angriffspfade aus dem Projekt werden direkt eingebettet.
  • Vorteil: Kenntnis der Kundenumgebung durch ProSec
  • Umgebung: Keine Lab-Infrastruktur nötig
  • GRUPPE: Ab 4 Personen möglich

Offener Workshop

28.10.2026 · 2 Tage
1.490 €
-
  • Feste Termine, offene Teilnehmergruppe. Buchbar als einzelne Teilnahme oder im Team. Vollständig remote durchgeführt – kein Lab, kein Setup.
  • Vorteil: Flexibel buchbar ohne Projektbezug
  • Vorteil: Austausch mit Teilnehmern aus anderen Unternehmen
  • Teilnehmer: 12 max · Remote-Setup inkl.
12 max

Offener Workshop

27.01.2027 · 2 Tage
1.490 €
-
  • Feste Termine, offene Teilnehmergruppe. Buchbar als einzelne Teilnahme oder im Team. Vollständig remote durchgeführt – kein Lab, kein Setup.
  • Vorteil: Flexibel buchbar ohne Projektbezug
  • Vorteil: Austausch mit Teilnehmern aus anderen Unternehmen
  • Teilnehmer: 12 max · Remote-Setup inkl.
12 max

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Offener Workshop: 1.490 € pro Person netto · Remote · 28.10.2026 · 27.01.2027 · Max. 12 Personen

 

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Incident Response

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Offener Workshop: 1.490 € pro Person netto. Inhouse-Format: Auf Anfrage. Schreibt uns – wir klären Termin und Format.

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