Die OSCP Zertifizierung

Der Kurs zur OSCP Zertifizierung wurde von Offensive Security erstmals 2006 unter dem Namen „Offensive Security 101“ angeboten. Die OSCP Zertifizierung gilt als das schwerste und fordernste Einstiegszertifikat im Bereich Penetration-Testing/IT-Sicherheit, das man verdienen kann. Dies liegt zum einen daran, dass die Auszeichnung der OSCP Zertifizierung das erste Zertifikat war, dass auf eine praktische Prüfung gesetzt hat und zum anderen an der Try-Harder-Mentalität. Diese ist eine große Besonderheit, die sich bei allen Offensive Security Zertifikaten widerspiegelt:

Logo of the Offensive Security
Icon Hacker
Ein Hacker darf nicht aufgeben, nur weil er in eine Sackgasse steckt und nicht mehr weiterkommt.
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Es liegt an ihm, selbst einen kreativen „Workaround“ zu finden und das auch ohne Hilfe.
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Nur wer diese Mentalität verinnerlicht, kann die OSCP Zertifizierung bestehen.

OSCP Zertifizierung - Online-Selbstlernkurs

Dabei handelt es sich um einen Online-Selbstlernkurs, der in Penetrationstest-Tools und Techniken durch praktische Erfahrung Einblicke verschafft. Da es keine offizielle Ausbildung zum Penetration-Tester gibt, ist die OSCP Zertifizierung nicht nur respektiert und bekannt, sondern für viele Jobs im Bereich der IT-Security erforderlich.

Dabei richtet sich der Kurs nicht an Einsteiger, sondern an Informationssicherheitsexperten, die bereits Erfahrungen im Bereich des Penetrationtesting haben. Am Ende des theoretischen Teils der Ausbildung im Zuge der OSCP Zertifizierung, die entweder per Video-Konferenz oder per Video on demand stattfindet und viele Praxisübungen im „Übungslabor“ beinhaltet, kann man am Abschlusstest teilnehmen. In dieser 24-stündigen Prüfung, die in einer unbekannten VPN-Umgebung stattfindet, müssen die Teilnehmer Punkte sammeln, die Sie durch Kompromittierung von Hosts erlangen.

Abgabe in form eines Berichts

Des Weiteren muss ein umfassender, professioneller Bericht des Penetrationstests, der Screenshots und umfassende Notizen beinhaltet, als Teil der Abschlussprüfung eingereicht werden. Darüber hinaus wird die Prüfung zur OSCP Zertifizierung komplett überwacht. Vorkenntnisse oder Hilfestellungen über das Lab sind nicht gegeben.

Nach erfolgreichem Bestehen der Abschlussprüfung sind Absolventen in der Lage, vorhandene Schwachstellen zu identifizieren und organisierte Angriffe kontrolliert und gezielt durchzuführen. Darüber hinaus zeigt die OSCP Zertifizierung jedoch auch, dass man nicht nur zur technischen Elite gehört, sondern auch Ausdauer und Durchsetzungsvermögen besitzt und sich neuen und unbekannten Situationen kompetent entgegenstellen kann.

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Für wen ist der Kurs zur OSCP Zertifizierung gemacht?

Wie schon im obigen Abschnitt erwähnt, richtet sich der Kurs an Informationssicherheitsexperten, die einen ernsthaften und sinnvollen Schritt in die Welt der professionellen Penetrationtests machen wollen. Zu diesem Kurs gehören:

  • Pentester, die eine branchenführende OSCP Zertifizierung anstreben
  • Sicherheitsexperten
  • Netzwerkadministratoren
  • Andere Technologie Profis

Voraussetzung eigenes Zeitmanagement

Des Weiteren ist es absolut notwendig, Zeitmanagement zu beherrschen. Die 24-stündige Prüfung zur OSCP Zertifizierung muss sauber im Vorfeld geplant werden. Wer nicht die Balance aus aktivem exploiten, scannen und Notizen schreiben beherrscht, der wird auch die Prüfung nicht erfolgreich bestehen.

Inhalte der OSCP Zertifizierung:

Praktische Tools

Bash-Skripting

Passives Sammeln von Informationen

Aktives Sammeln von Informationen

Schwachstellen-Scanning

Angriffe auf Webanwendungen

Einführung in Pufferüberläufe

Windows-Pufferüberläufe

Linux-Pufferüberläufe

Client-seitige Angriffe

Auffinden von öffentlichen Exploits

Beheben von Exploits

Dateiübertragungen

Antivirus-Umgehung

Privilegien-Eskalation

Passwort-Angriffe

Port-Umleitung und Tunneling

Active Directory-Angriffe

PowerShell Empire

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Welche Voraussetzungen müssen für den Kurs zur OSCP Zertifizierung gegeben sein?

Laut Offensive Security brauchen Anwärter für einen erfolgreichen Abschluss und somit die OSCP Zertifizierung ein solides Verständnis von TCP/IP Netzwerken, eine angemessene Erfahrung in der Administration von Windows/Linux Systemen sowie Vertrautheit mit Bash-Skripten. Grundkenntnisse in der Skript-Sprache Python oder Perl sind ebenfalls erforderlich. In der Realität können wir aber sagen, dass erfahrungsgemäß noch vieles anderes dazu gehört. Neben dem bereits angesprochenem Zeitmanagement und der persönlichen Einstellung sind weitreichende Kenntnisse und Fähigkeiten in vielen Bereichen der IT notwendig.
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